Über uns 2018-10-31T19:19:16+00:00

Über uns

Die Mitglieder des European Council for Fatwa and Research

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Seine Exzellenz <br> Prof. Dr. Yusuf al-Qaradawi
Seine Exzellenz
Prof. Dr. Yusuf al-Qaradawi
Vorsitzender

Kurzvita:

  • einer der weltberühmtesten Gelehrten der heutigen Zeit
  • Präsident der International Union of Muslim Scholars
  • Spezialisiert auf Fiqh und Fatwa

Veröffentlichte mehr als 170 Bücher in den verschiedensten islamischen Wissenschaften:

  • Islamischer Jurisprudenz (Fiqh) mit all seinen Zweigen
  • Hadith-Wissenschaften
  • Koran-Wissenschaften
  • Glaubenslehre (Aqida)
  • Spiritualität
  • Denken
  • Geschichte
  • Politik
  • arabischer Sprache
  • Kunst (Dichtung & Theater)
  • uvm.

Eine Auswahl seiner Bücher:

    • 1960: Das Erlaubte und Verbotene im Islam
    • 1973: Fiqh az-Zakāt (ausführliches Rechtswerk, rund 1200 Seiten)
    • 1985: Das Problem der Armut und wie der Islam sie löste
    • 1988: Die Fatwa: Zwischen Reglementierung und Entfesselung
    • 1990: Wie sollen wir mit der prophetischen Sunna umgehen?
    • 1992: Die Faktoren der Aufnahmefähigkeit und Flexibilität im Islam
    • 1993: Der Wert der Zeit im Leben des Muslim
    • 1992: Nicht-Muslime in der muslimischen Gesellschaft
    • 1994: Fiqh der Prioritäten
    • 1994: Imam Ghazali: Zwischen seinen Anhängern und Kritikern
    • 1995: Eine Einführung in den Islam
    • 1995: Das Gott verbundene Leben und das Wissen
    • 1995: Die Rolle von Werten und Tugenden in der islamischen Wirtschaft (über 400 Seiten)
    • 1996: Die Bildung eines Predigers
    • 1996: Ijtihad in der islamischen Scharia
    • 2000: Umweltschutz im Islam
    • 2007: Die Prinzipien der Wohlfahrt im Islam (ca. 180 Seiten)
    • 2007: Faktoren für die Veränderung der Fatwa in unserem Zeitalter
    • 2008: Fiqh al-Ǧihād (das wohl ausführlichste Rechtswerk zum Thema Jihad, rund 1500 Seiten. Legte das sichere Fundament für die ausschließliche Begrenzung auf Verteidigungskriege uvm.)
    • 2008: Worte über die islamische Mäßigung und ihre Umrisse
    • 2009: Zeitgenössische Fatwas: 11. Auflage der vierbändigen Fatwa-Reihe
    • 2010: Die Frömmigkeit und Genügsamkeit
    • 2013: Tafsir Juzʾ ʿAmma (über 600 Seiten)
    • 2017: Die Ethik des Islam (rund 500 Seiten)
  • zahlreiche seiner Werke sind in die verschiedensten Sprachen der Welt übersetzt worden
  • verfasste weltweit viele Hundert Forschungsarbeiten

Tätigkeiten (Auswahl):

  • (Begründendes) Mitglied in den meisten Fiqh-Räten der Welt
  • nahm an zahlreichen internationalen Konferenzen teil
  • zahlreiche Bücher wurden über ihn und sein Wirken geschrieben. Seine Autobiografie ist in vier Bänden erschienen.
  • Preise (Auswahl):
    • 1991: Preis in Islamischer Ökonomie: Islamische Entwicklungsbank
    • 1994: König Faysal Preis
    • 1996: Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen: Präsident der International Islamic University of Malaysia
    • 1997: Preis für Islamische Jurisprudenz: Sultan Hassanal Bolkiah (Sultan von Brunei)
    • 1998-1999: Sultan al Owais Preis für kulturelle und wissenschaftliche Errungenschaften
    • 2000: Islamische Persönlichkeit des Jahres: Dubai International Holy Quran Award
  • Qualifikationen (Auswahl):
    • 1973: Promotion mit dem Werk „Fiqh az-Zakāt“ an der Universität al-Azhar. Summa cum laude (höchste Auszeichnung).
    • 1960: Magister an der Universität al-Azhar von der Fakultät Usul ad-Din, Fachrichtung Koran und Sunna.
    • 1954: Lehrerlaubnis von der Fakultät Usul ad-Din, Universität al-Azhar
    • 1953: Diplom an der Fakultät Usul ad-Din, Universität al-Azhar
  • Geboren am 09. September 1926 in al-Gharbiyya, Ägypten.
Katar
Prof. Dr. Ali al-Qaradaghi
Prof. Dr. Ali al-Qaradaghi
stellv. Vorsitzender

Kurzvita:

  • einer der international renommiertesten Gelehrten in Bezug auf Islamisches Finanzwesen
  • mehr als 135 Forschungsarbeiten
  • verfasste rund 35 Bücher, u.a.:
    • 1980: kritische Edition des Buchs: al-Ġāya al-Qaṣwā fī dirāsat al-Fatwā, von Imām al-Qāḍī al-Bayḍāwī.
    • 1980: kritische Edition des Buchs: al-Wasīṭ, von Imām al-Ġazālī.
    • 1982: kritische Edition des Buchs: Maʿnā lā ʾilāha ʾillā llāh, von Imām az-Zarkašī.
    • 1982: kritische Edition des Buchs: ʾAyyuha l-walad, von Imām al-Ġazālī.
    • 1996: Rechtsbestimmungen von Unternehmen (Fiqh aš-Šarikāt). ad-Dauḥa: Dār al-Mutanabī.
    • 2005: Islamische Versicherungen (at-Taʾmīn al-ʾIslāmī: Dirāsa fiqhiyya taʾṣīliyya). Bayrūt: Dār al-Bašāʾir al-ʾIslāmiyya.
    • 2005: Das Urteil von Börseninvestitionen. ad-Dauḥa: Maṭābiʿ ad-Dauḥa.
    • 2010: Einführung in Islamic Finance. Bayrūt: Dār al-Bašāʾir al-ʾIslāmiyya.
    • 2012: Die islamisch-solidarische Versicherung. Bayrūt: Dār al-Bašāʾir al-ʾIslāmiyya.
  • Qualifikationen (Auswahl):
    • 1985: Promotion in Scharia und Recht, Universität al-Azhar. Bereich: Verträge und finanzielle Transaktionen. Summa cum laude. Empfehlung zur Veröffentlichung und Verbreitung unter den Universitäten der Welt.
    • 1980: Magister in Komparativer Rechtswissenschaft, Universität al-Azhar, Fakultät Scharia und Recht. Abschlussnote: sehr gut.
    • 1975: Bachelor in „Islamischer Scharia“, Bagdad. Abschlussnote: sehr gut. Bester Absolvent seines Jahrgangs.
    • 1970: Lehrerlaubnis (Iǧāza) in den Islamischen Wissenschaften.
    • 1969: Diplom vom Islamischen Institut, bester Absolvent in der Region.
  • Positionen:
    • Generalsekretär der International Union of Muslim Scholars
    • Präsident des Hohen Beratungsgremiums zur Annäherung zwischen den islamischen Strömungen, welcher der Muslim World League angehört.
    • 1985-2009: Professor und Dekan der Fachrichtung Fiqh und Usul. Fakultät Scharia, Recht und Islamische Studien. Universität Katar. 2009 folgte seine Emeritierung.
    • Vorsitzender bzw. Mitglied von Fatwa-Kommissionen und Islamischem Controlling für eine Reihe von islamischen Banken und Versicherungen, u.a.: Qatar Islamic Insurance Company, Al Khaleej Takaful, Ahli United Bank uvm.
  • Geboren am 1. Juli 1949 im kurdischen Gebiet des Irak.
Katar
Shaykh Dr. Abdullah bin Yusuf al-Judai
Shaykh Dr. Abdullah bin Yusuf al-Judai
stellv. Vorsitzender

Kurzvita:

  • einer der international renommiertesten Gelehrten in Hadith und Fiqh
  • ist besonders für seine tiefen Forschungsarbeiten bekannt
  • veröffentlichte eine Vielzahl an eingehenden Büchern, u.a.:
    • 1997: Taysīr ʿilm ʾuṣūl al-Fiqh. Bayrūt: Muʾassasat ar-Rayyān.
    • 2000: Das Konvertieren einer der beiden Eheleute und seine Auswirkung auf den Ehevertrag (Islām aḥad az-Zauǧayn wa-madā taʾṯīruhu ʿalā ʿaqd an-Nikāḥ, erste eingehende Untersuchung mit dem Thema, rund 260 Seiten). Bayrūt: Muʾassasat ar-Rayyān.
    • 2001: al-Muqaddimāt al-ʾAsāsiyya fī ʿulūm al-Qurʾān (Koran-Wissenschaften, rund 600 Seiten). Bayrūt: Muʾassasat ar-Rayyān.
    • 2003: Taḥrīr ʿulūm al-Ḥadīṯ (umfassendes, tief gehendes Werk in Hadith-Wissenschaften, rund 1200 Seiten). Bayrūt: Muʾassasat ar-Rayyān.
    • 2003: Musik und Gesang in der Jurierung des Islam (das vielleicht umfassendste Werk zu Musik, rund 600 Seiten). Bayrūt: Muʾassasat ar-Rayyān.
    • 2008: Taqsīm al-Maʿmūra fī al-Fiqh al-Islāmī wa-ʾaṯaruh fī al-Wāqiʿ (umfassendes Werk zu den Begriffen dar al-Islam und dar al-Harb und wiefern diese im zeitgenössischen Kontext zu verstehen sind, rund 280 Seiten)
  • unternahm dutzende kritische Editionen von bekannten Werken
  • Qualifikationen (Auswahl):
    • 1978: Diplom in Islamischen Wissenschaften, Islamisches Institut Basra
    • unter anderem studiert bei:
      • dem Großgelehrten Abu Umar Adil ibn Kayd al-Basry: Hadith, Aqida, Gruppierungen
      • dem Großgelehrten Khalil ibn Abd al-Hamid al-Aqrab: Arabische Sprache
      • Shaykh Abd al-Karim al-Hamdany: Fiqh
      • Shaykh Nizar al-Hamdany: Fiqh
      • Shaykh Ibrahim al-Fa’iz: Fiqh
      • Shaykh Najm Fahd: Fiqh
  • Tätigkeiten:
    • Stellvertretender Vorsitzender des European Council for Fatwa and Research
    • Leiter des al-Judai Research Centers
    • Islamischer Rechtsberater für Grand Leeds Mosque, Vereinigtes Königreich
    • Islamischer Rechtsberater für diverse Banken und Unternehmen
    • Imam seit dem 15. Lebensjahr
  • Geboren 1959
Vereinigtes Königreich (GB)
Prof. Dr. Khaled Hanafy
Prof. Dr. Khaled Hanafy
Mitglied des Generalsekretariats

Kurzvita:

  • Einer der größten Rechtsgelehrten in Europa, mit besonderer Spezialisierung auf Usul al Fiqh (Islamische Rechtsmethodik)
  • Teilnahme an zahlreichen internationalen Konferenzen und Symposien auf der ganzen Welt.
  • Tätigkeiten:
    • 2016: Vorsitzender des Fatwa-Ausschusses in Deutschland
    • 2013: Dekan des Europäisches Instituts für Humanwissenschaften
    • 2013: Dozent am Institut Européen des Sciences Humaines Paris für islamische Rechtstheorien
    • 1996-2013: Assistent – assistierender Dozent – Dozent an der Universität al-Azhar in Kairo.
    • 2012: Islamischer Rechtsberater bei Islamic Relief Worldwide
    • 2010: Mitglied des Scharia Boards, Meridio Deutschland
    • 2007: Vorsitzender des Ausschusses für Forschungen und Studien bei der Europäischen Gemeinschaft der Imame und Murshidin
    • 2008-2014: Vorsitzender des Rates der Imame und Gelehrten in Deutschland
    • 1996-2002: Islamischer Rechtsberater beim Projekt „ǧāmiʿ al-Fiqh al-ʾIslāmī“ des Unternehmens Ḥiraf li-taqniyat al-Maʿlūmāt.
    • betreute dutzende Promotions- und Master-Arbeiten.
  • Verfasste vertiefte wissenschaftliche Forschungsarbeiten, u.a.:
    • 2013: Die Wege zur Aufdeckung von Konsequenzen (Ṭuruq al-kašf ʿan al-maʾālāt). Scientific Review of the European Council for Fatwa and Research, Dublin, Ireland, pp. 35-87.
    • 2016: Der europäische Brauch und seine Auswirkungen auf die Angelegenheiten der Frau. (Al-ʿurf al-ūrūbiyy wa-aṯaruh fī qaḍāyā al-marʾa). Scientific Review of the European Council for Fatwa and Research, Dublin, Ireland, pp. 167-219.
    • Die Reformierung von Usul al Fiqh – die Notwendigkeit und die Möglichkeit. (taǧdīd ʾuṣūl al-Fiqh – aḍ-Ḍarūra wa l-ʾimkān).
    • Die Fiqh-Regeln, welche das Zusammenleben beeinflussen (al-Qawāʿid al-Fiqhiyya al-Muʾaṯṯira fī fiqh al-ʿAyš al-Muštarak).
    • Die Zinskredite für den Erwerb von Eigentumshäusern in Europa. (al-Qurūḍ ar-Ribawiyya li-širāʾ al-Manāzil fī bilād al-Ġarb – qirāʾa ʾuṣūliyya).
    • Abu Hanifa: Der Rechtsgelehrte der Minderheiten. (Abū Ḥanīfa – Faqīh al-ʾAqalliyyāt).
    • Das Zusammenlegen vom Abend und Nachtgebet. (al-Ǧamʿ bayn al-Maġrib wa l-ʿIšāʾ  – qirāʾa ʾuṣūliyya).
  • Qualifikationen:
    • 2005: Promotion an der Fakultät für Scharia und Recht, Universität al-Azhar. Arbeitsthema: Die Ijtihade von ʿUmar ibn al-Ḫaṭṭāb – eine Usul al Fiqh Forschungsarbeit“.  Erschienen beim Verlag Dār ibn Ḥazm, Bayrūt. Abschlussnote: Summa cum laude.
    • 1996-2003: Magister an der Fakultät für Scharia und Recht, Universität al-Azhar. Arbeitsthema: kritische Edition und Kommentierung des Werks „ifāḍat al-ʾAnwār“ von al-ʿAllāma Maḥmūd ad-Dihlawī al-Ḥanafī. Erschienen beim Verlag Maktabat ar-Rušd, ar-Riyāḍ. Abschlussnote: sehr gut mit Auszeichnung.
    • 1994: Diplom an der Fakultät für Scharia und Recht, Universität al-Azhar. Abschlussnote: sehr gut mit Auszeichnung.
    • Bereich: Verträge und finanzielle Transaktionen. Summa cum laude.
  • Geboren am 2. April 1972 in Kairo, Ägypten
Deutschland
Shaykh Dr. Ekrem Keleş
Shaykh Dr. Ekrem Keleş
Mitglied

Kurzvita:

  • Die höchste Autorität in der Türkei, wenn es um islamrechtliche Fragen geht.
  • Vorsitzender des Obersten Rats für Religionsangelegenheiten – Din İşleri Yüksek Kurulu Başkanı/Diyanet İşleri Başkanlığı
  • Qualifikationen:
    • 1994: Promotion an der Fakultät für Islamische Theologie, Fachbereich Fiqh an der Marmara Universität Ankara.
    • 1988: Magister an der Fakultät für Islamische Theologie, Fachbereich Fiqh an der Marmara Universität Istanbul.
    • 1985: Zentrum für Spezialisierung von Muftis und Predigern (Haseki), Istanbul, welcher der türkischen Religionsbehörde (Diyanet İşleri Başkanlığı) angehört.
    • 1981: Diplom: Islamische Fakultät Konya (heute Fakultät für Islamische Theologie, Universität Necmettin Erbakan)
  • Tätigkeiten:
    • 2008: Mitglied des Obersten Rats für Religionsangelegenheiten – Din İşleri Yüksek Kurulu Başkanı
    • 2005-2008: Assistent des Konsuls in den Dienstleistungen für die Pilgerfahrt, Jedda Saudi-Arabien.
    • 1985-2005: Experte beim Obersten Rat für Religionsangelegenheiten – Din İşleri Yüksek Kurulu Başkanı.
  • Geboren 1958 in Konya, Türkei.
Vorsitzender des Obersten Rats für Religionsangelegenheiten - Din İşleri Yüksek Kurulu Başkanı/Diyanet İşleri Başkanlığı Türkei - Türkei
Shaykh Dr. Husein Kavasović
Shaykh Dr. Husein Kavasović
Mitglied

Kurzvita:

  • Großmufti von Bosnien und Herzegowina
  • Qualifikationen:
    • 2017: Promotion an der Universität Sarajevo mit dem Thema: “Codification of Shari’ah Civil Law on the Foundations of Hanafis Legal School in Egypt: Example of Murshid al-Hayrāna and Majallah al-Aḥkām Al-‘Adliyyah – Comparative Study”.
    • 2012: Master an der Faculty of Islamic Studies Sarajevo mit dem Thema: „Codification of Shari’ah Family Law of Muhammad Kadri-pasha in comparison with the Ottoman Family Code“.
    • 1990: Diplom an der Fakultät für Scharia und Recht, Universität al-Azhar.
    • 1983: Abschluss von der Gazi Husrev-Bey Madrasa in Sarajevo.
  • Tätigkeiten:
    • 2012: Großmufti (Reis ul-ulema) von Bosnien und Herzegowina.
    • 1993-2012: Mufti von Tuzla, Bosnien und Herzegowina.
  • Verfasste das Buch: „Two codification of Sharia family law“.
  • Geboren am 3. Juli 1964 in Gradačac, Bosnien.
Großmufti von Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina - Bosnien und Herzegowina
Prof. Dr. Jasser Auda
Prof. Dr. Jasser Auda
Mitglied

Kurzvita:

  • einer der weltweit führenden Gelehrten im Bereich der Rechtszwecke der Scharia (Maqāṣid aš-Šarīʿa)
  • Verfasste zahlreiche Werke, welche in über 20 Sprachen übersetzt wurden, u.a. Englisch, Französisch, Malaiisch, Indonesisch, Urdu, Farsi, Azeri uvm. Zu diesen gehören:
    • 2013: Purposeful Reasoning: Selected Papers (al-ʾIǧtihād al-Maqāṣidī – maǧmūʿat buḥūṯ). Bayrūt: Aš-Šabaka al-ʿArabiyya.
    • 2013: Objectives of Islamic Law and Sheikh al-Qaradawi: A Critical Study (Maqāṣid aš-Šarīʿa ʿind aš-Šayḫ al-Qaraḍāwī: Dirāsa naqdiyya). al-Qāhira: Maktabat Wahba.
    • 2012: A Journey to God: Refelections on the Hikam of Ibn Ataa. London: Awakening.com.
    • 2012: Between Shariah and Politics: Questions in the Post-Revolutions era (Bayn al-shariah wal-siyasah: As’ilah li-marhalat ma ba’d al-thawraat). Bayrūt: Aš-Šabaka al-ʿArabiyya.
    • 2010: Averröes’s Premier of the Jurist: Synopsis and Commentary (Ḫulāṣat Bidāyat al-Muǧtahid li- Ibn Rušd), al-Qāhira: aš-Šurūq ad-Dawliyya.
    • 2008: „Maqāsid al-Sharī`ah: A Beginner’s Guide. London: International Institute of Islamic Thought (IIIT).
    • 2008: Maqāsid al-Sharī`ah as Philosophy of Islamic Law: A Systems Approach, International Institute of Islamic Thought, London-Washington.
  • Tätigkeiten:
    • Aktuell: Gastprofessor an der Abteilung für Recht, Universität Novi Pazar, Serbien.
    • Aktuell: Gastprofessor an der Abteilung für Islamisches Recht, Universität Alexandria, Ägypten.
    • Gründungsmitglied und Mitglied des Executive Board, International Union of Muslim Scholars (IUMS), Irland und Katar.
    • 2010-2016: Assistenz Professor – Professor an Qatar Faculty of Islamic Studies, Hamad Bin Khalifa University, Qatar Foundation, Katar.
    • 2005-2009: Gründungsdirektor: Al-Maqasid Research Centre in the Philosophy of Islamic Law, Al-Furqan Islamic Heritage Foundation, London, Vereinigtes Königreich.
    • 2001-2005: Assistenz Professor – Assoziierter Professor am College of Arts & Sciences, American University of Sharjah, Vereinigte Arabische Emirate.
  • Qualifikationen:
    • 2008: Promotion mit dem Titel: „Philosophy of Islamic Law: A Systems Approach based on Maqasid al-Shariah“ an der University of Wales, Lampeter, Vereinigtes Königreich.
    • 2004: Masters of Jurisprudence mit dem Titel: „Basing Islamic Rulings on their Objectives“ an der Islamic American University in Michigan, USA.
    • 1983-1992: Klassische Ausbildung/Iǧāza: Al-Azhar Moschee in Kairo, unter der Leitung von dessen Imam, Shaykh Ismail Sadiq al-Adawi: Zertifikat zum Memorieren des Koran (Ḥafṣ,ʿūlum al-Qurʾān), Hadith (taḫrīǧ al-Ḥadīṯ, al-Buḫārī, Muslim, al-Muwaṭṭaʾ’), Fiqh (Schafiitische Rechtsschule), Prophetenbiografie sowie ʾUṣūl al-Fiqh.
  • Preise:
    • 2013: Achievement Award, Al-Furqan Islamic Heritage Foundation, London.
    • 2009: Global Leader in Law Certificate, Qatar Law Forum, Qatar.
    • 2008: 3. Muslim Student Association of the Cape Medal, South Africa, August.
    • 2008: 4. International Centre for Moderation Award, Kuwait, April.
    • 2006: 5. Cairo University Medal, Cairo University, Egypt, February.
    • 2002: 6. Innovation Award, International Institute of Advanced Systems Research (IIAS), Baden-Baden, Germany, August.
    • 1994-1996: 7. Province of Ontario, Canada, Fellowship.
    • 1993-1994: 8. Province of Saskatchewan, Canada, Fellowship.
    • 1991: 9. Quran Memorization 1st Award, Al-Jam’iyyah Al-Shar’iyyah, Abidin, Cairo.
Kanada
Shaykh Hussein Halawa
Shaykh Hussein Halawa
Generalsekretär

Kurzvita:

  • Generalsekretär des European Council for Fatwa and Research
  • Vorsitzender des Imam-Rates in Irland
  • Imam des Islamic Cultural Centre in Dublin – Irland
  • Tätigkeiten:
    • Mitglied der Fiqh-Gremien in Europa, Amerika und Indien
    • Gründungsmitglied der International Union of Muslim Scholars
    • Gründungsmitglied der Organisation der internationalen Solidarität
    • Mitglied des Aufsichtsrats der Organisation der internationalen Solidarität
    • Gründungsmitglied des Aufsichtsrats des Bundes der Imame und Murshidin in Europa
    • Ehemalige Tätigkeiten:
    • Dozent an der Internationalen Islamischen Universität Islamabad, Pakistan.
    • Vorsitzender der Erziehungskommission im internationalen Ausschuss für islamische Aufklärung, Kuwait.
    • Vorsitzender der Da’wa-Abteilung im internationalen Ausschuss für islamische Aufklärung, Kuwait.
    • Direktor des Büros für Weisung und Irshad in der Provinz Mahwit, Jemen.
    • Generalinstrukteur in der Provinz Mahwit, Jemen.
    • Imam und Prediger bei der Islamischen Vereinigung, Ägypten.
    • Dozent am Schulprojekt zum Memorieren des edlen Koran an der Heiligen Moschee in Mekka, Saudi-Arabien.
  • nahm an zahlreichen internationalen Konferenz auf der Welt teil, u.a. in Kanada, USA, Europa, Asien und Afrika.
  • ist regelmäßiger Gast bei zahlreichen wissenschaftlichen und kulturellen Fernsehsendungen
  • Verfasste zahlreiche wissenschaftliche Forschungsarbeiten, u.a.:
    • Der Terrorismus gegenüber Schutzbefohlenen in der Jurierung des Islam
    • Schura und Demokratie: Eintracht oder Trennung?
    • Die Regeln der positiven Integration.
    • Die Rechtsbestimmungen der Scheidung in der islamischen Scharia.
    • Gemeinschaftlicher Ijtihad und die Erfahrung des European Council.
    • Die Stiftung und ihre Rolle im gesellschaftlichen Frieden.
    • Das Testament: Vergleich zwischen der islamischen Scharia und den westlichen Gesetzen.
    • Die Pilgerfahrt im Islam.
Irland
Weitere Mitglieder

Das Wichtigste über den European Council

Jahre
Beschlüsse und Fatwas
Mitglieder
Länder
Name, Art und Sitz des Council:

Der European Council for Fatwa and Research.

Ein islamischer, spezialisierter und unabhängiger Rat, der sich aus einer Gruppe von Gelehrten zusammensetzt.

Der aktuelle Sitz des Council: Republik Irland.

Das Gründungstreffen

Das Gründungstreffen des „European Council for Fatwa and Research" wurde in London, Grossbritannien vom 21.-22. des Monats Ḏi l-Qaʿda im Jahr 1417 n.H. abgehalten, welches dem 29.-30. des Monats März 1997 entspricht. Dies fand unter der Anwesenheit von mehr als 15 Gelehrten und nach Bittstellung der „Federation of Islamic Organizations in Europe“ darum statt.

 

In diesem Treffen wurde ebenfalls die Gründungssatzung dieses Council verabschiedet.

Ziele des Council

Der European Council for Fatwa and Research strebt an, folgende Ziele zu erreichen:

  • Eine Annäherung unter den Gelehrten auf europäischer Ebene zu erzielen, sowie daraufhin zu arbeiten, ihre verschiedenen Rechtsmeinungen in den wichtigen Rechtsfragen zu vereinheitlichen.

 

  • gemeinschaftliche Fatwas herauszugeben, welche die Bedarfe der Muslime in Europa decken, ihre Probleme löst sowie ihre Interaktion mit den europäischen Gesellschaften im Sinne der Urteile des Islam und seiner Zielsetzungen strukturiert.

 

  • Die Publizierung von islamrechtlichen Forschungsarbeiten und Studien, welche die neuaufkommenden Angelegenheiten auf der europäischen Ebene auf die Weise behandeln, sodass durch diese die Zielsetzungen des Islam und die Nutzen der Schöpfung verwirklicht werden.

 

  • Im Allgemeinen: Die Weisung der Muslime in Europa. Dies soll durch die Verbreitung des traditionellen Islamverständnisses sowie der authentischen islamischen Rechtsgutachten (Fatwas) erreicht werden.
Die Mittel zur Erreichung der Ziele

Der Council bemüht sich darum, seine Ziele durch die Verwendung folgender Mittel zu erreichen:

  • Die Gestaltung spezialisierter Ausschüsse unter den Mitgliedern des Council, welche eine entweder zeitlich begrenzte oder unbegrenzte Aufgabe haben. Diese vertraut der Council mit bestimmten Aufgaben an, die dazu verhelfen, die Ziele des Council zu erreichen.
  • Die Stützung auf die anerkannten islamrechtlichen Standardwerke, vor allem auf jene, die sich auf authentischen Beweisen stützen.
  • Der Profit von den Fatwas und Forschungsarbeiten, welche von den anderen Fiqh-Gremien und wissenschaftlichen Institutionen publiziert werden.
  • Die Unternehmung beschleunigter Initiativen gegenüber der offiziellen Stellen in den europäischen Ländern, um die Anerkennung des Council und seiner Hinzuziehung bei der Erfahrung der islamischen Rechtsurteile zu erreichen.
  • Tagungen und Symposien bezüglich des islamischen Rechts zu organisieren, um Gelehrte und Prediger auszubilden.
  • Die Veranstaltung von Tagungen zum Studium bestimmter islamrechtlicher Themen.
  • Die Herausgabe von Verlautbarungen, sowie die regelmäßige und unregelmäßige Herausgabe von Fatwas, wie auch die Übersetzung der Fatwas, Forschungsarbeiten und Studien in die europäischen Sprachen.
  • Die Herausgabe einer Zeitschrift im Namen des Council, in welcher eine Auswahl an Fatwas, Forschungsarbeiten sowie Studien veröffentlicht werden, die der Council diskutiert oder seine Ziele erreichen lässt.
Die Quellen der Fatwa und ihre Regulierungen

Der European Council for Fatwa and Research stützt sich in der Herausgabe einer Fatwa auf Folgendes:

 

  • Die Quellen der islamischen Rechtssprechung, über die es bei der Allgemeinheit der Umma (islamischen Gemeinschaft) Übereinkunft gibt. Diese sind: Der Koran, die Sunna, der Konsensus (Iǧmāʿ), sowie der Analogieschluss (Qiyās).
  • Die Quellen der islamischen Rechtssprechung, über die Meinungsverschiedenheit gibt, wie den Istiḥsān, al-Maṣlaḥa al-Mursala, sadd aḏ-Ḏarāʾiʿ, al-Istiṣḥāb, al-ʿUrf, maḏhab aṣ-Ṣaḥābī und šarʿ man qablanā. Dies unter der Berücksichtigung ihrer jeweiligen Voraussetzungen und Regeln, welche bei den Gelehrten bekannt sind. Dies ist besonders dann der Fall, wenn sich in dieser Hinzuziehung ein Nutzen für die Umma befindet.
Ebenso stützt sich die Methodik des European Council auf
  • Die Betrachtung der vier sowie der anderen Rechtsschulen als ein gewaltiges Rechtserbe. Von dieser wird dann jenes auserwählt, dessen Beweis richtig und dessen Nutzen deutlich ist.
  • Die Berücksichtigung der korrekten Beweisführung in der Fatwa, der Verweis auf die anerkannten Quellen, die Kenntnis über die spezielle Situation sowie die Berücksichtigung der Erleichterung.
  • Die Pflicht der Berücksichtigung der islamischen Zielsetzungen, sowie die Vermeidung jeglicher verbotener Rechtskniffe (al-Ḥiyal aš-Šarʿiyya), die der Verwirklichung der islamischen Zielsetzungen zuwiderlaufen.
Die Art der Herausgabe der Fatwas und Beschlüsse

Die Fatwas und Beschlüsse werden im Namen des Council in seinen regelmäßigen sowie außerplanmäßigen Konferenzen herausgegeben. Dies geschieht bei Möglichkeit durch Konsens der Anwesenden, oder aber der „absoluten Mehrheit“. Es steht dem Opponenten oder dem sich Enthaltenden der Mitglieder dann zu, seine Opposition schriftlich festhalten zu lassen, und zwar entsprechend der bei den Fiqh-Gremien anerkannten Regeln.

 

Die Gründungssatzung schreibt ausdrücklich vor, dass es weder dem Vorsitzenden des Council noch irgendeinem seiner Mitglied zusteht, Fatwas im Namen des Council herauszugeben, sofern der Council nicht selbst dieser zustimmte. In allen steht es zu, auf persönlicher Ebene eine Fatwa zu erteilen, ohne diese Fatwa aber in direkten Zusammenhang mit seiner Mitgliedschaft im Council zu bringen, oder dass er sie auf die offiziellen Papiere des Council schreibt.

Die Mitgliedschaft

Die Gründungssatzung schreibt ausdrücklich vor, dass ein Mitglied die folgenden Voraussetzungen zu erfüllen hat:

  • Dass das Mitglied über eine universitäre Qualifikation im Islamischen Recht verfügt, oder dass es zu denen gehört, die an den Kreisen der Gelehrten für lange Zeit regelmäßig teilnahmen und von ihnen qualifiziert wurden. Auch muss das Mitglied über Kenntnisse der arabischen Sprache verfügen.
  • Dass das Mitglied für eine gute Lebensführung und für die Einhaltung der islamischen Rechtsbestimmungen und Charaktervorschriften bekannt ist.
  • Dass das Mitglied in Europa ansässig ist.
  • Dass das Mitglied das Verständnis des Islam sowie die Kenntnis über die Realität vereint.
  • Dass die absolute Mehrheit der Mitglieder seiner Mitgliedschaft zustimmt.

Ebenso schreibt die Gründungssatzung vor, dass es den Mitgliedern zusteht, einige Gelehrte für die Mitgliedschaft im Council von außerhalb Europas auszuwählen. Sie erfüllen damit alle genannten Voraussetzungen mit Ausnahme der dritten. Dies ist dann statthaft, wenn die absolute Mehrheit der Mitglieder dem zustimmt, unter der Bedingung, dass ihr Anteil nicht einem Viertel der Mitglieder übersteigt.

In der Auswahl der Mitglieder soll die Repräsentanz der europäischen Länder berücksichtigt werden, in denen die Muslime eine deutliche Existenz innehaben. Ebenso soll in der Auswahl die Repräsentanz der unterschiedlichen islamischen Rechtsschulen berücksichtigt werden. In der Nominierung zur Mitgliedschaft im Council wird eine Empfehlung von drei bekannten und vertrauenswürdigen Gelehrten gefordert.

Das regelmäßige Treffen des Council

Die Gründungssatzung des Council schreibt ein regelmäßiges, jährliches Treffen ausdrücklich vor, welches von seiner allgemeinen Versammlung abgehalten wird. In diesem findet eine Diskussion der ihm vorgestellten Forschungsarbeiten in den unterschiedlichen Themen statt, welche die Bedarfe der muslimischen Minderheit in Europa betrifft. Ebenso gehört die Beantwortung der Fatwa-Ersuchen dazu, welche einer gemeinschaftlichen Beantwortung bedürfen.

 

Die Gründungssatzung erlaubt dem Council, Experten zu Rate zu ziehen und diese zu der stattfindenden Konferenz einzuladen. In dieser wird vorgetragen, was mit ihrem Fachgebiet zusammenhängt, allerdings ohne Zuerkennung der Abstimmungsrechte ihnen gegenüber.

Die dem Council angehörigen Zweig-Ausschüsse

Aus Berücksichtigung der zeitlichen Distanz des regelmäßigen Treffen des Council, seiner Beschäftigung in diesen mit den wichtigsten Angelegenheiten, sowie  seiner Absicht darin, den Bedarf der Allgemeinheit der Muslime in Europa zu decken sowie die schnelle Beantwortung ihrer Fatwa-Ersuchen, hat der Council in seiner zweiten Konferenz befunden, zwei Zweig-Fatwa-Ausschüsse zu gründen: Einer in Frankreich und ein weiter in Großbritannien. Sie beide haben seit jenem Zeitpunkt mit ihrer Arbeit begonnen. Auch hat der Council einen Ausschuss für Forschungsarbeiten und Studien gegründet, welche als Aufgabe die Herausgabe der Zeitschrift des Council innehat. Auch kümmert sich dieser Ausschuss um jene Forschungsarbeiten und Studien, die dem Council in seiner Herausgabe seiner Beschlüsse und Fatwas helfen. Auch hat er einen Dialog-Ausschuss in Frankreich gegründet.

Der Fatwa-Ausschuss in Deutschland

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Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten, und Segen und Heil seien auf den Ehrenwertesten der Gesandten.

In Deutschland leben rund fünf Millionen Muslime, welche ein Leben führen, das seine spezifischen kulturellen, religiösen und rechtlichen Charakteristika aufweist. Ihre Angelegenheiten und Sorgen sind aus Sicht der islamischer Jurisprudenz vielfältig und bedürfen eines gemeinschaftlichen Iǧtihād, welcher von den Grundsätzen der Scharia ausgeht, ihre Zielsetzungen berücksichtigt und den Muslimen in Deutschland die Mittel zum Leben im Lichte ihrer Religion entsprechend der Gesetze des Landes und seiner Bräuche erleichtert. Aus diesem Grunde ist der Fatwa-Ausschuss in Deutschland das erste gemeinschaftliche Fatwa-Gremium, das in beiderlei Sprachen operiert: deutsch und arabisch.

Wir sind ein spezialisierter Fiqh-Ausschuss, welcher dem European Council for Fatwa and Research folgt. Durch unsere Mitglieder vereinen wir eine hervorragende Auslese von Gelehrten und Imamen, welche im Fatwa-Wesen erfahren sind und gute Kenntnisse über die deutsche Realität haben. Dem Ausschuss gehören fünf Berater für die Angelegenheiten an, die mit den rechtlichen, medizinischen, psychologischen, soziologischen sowie ökonomischen Angelegenheiten verbunden sind. Dadurch ist der Mufti im Wissen darüber, was mit der dargestellten Sache verbunden ist und welche Konsequenzen seine Fiqh-Wahl hat.

FAQ’s : Häufig gestellte Fragen an uns

Wem gehört Sie an?

Wir sind eine spezialisierte Fatwa-Institution, die dem European Council for Fatwa and Research folgt. Dieser ist das älteste und größte Fatwa-Gremium Europas und umfasst 32 Großgelehrte. Diese repräsentieren alle vier Rechtsschulen und gehören zu den führenden Persönlichkeiten des Fiqh und der Fatwa auf globaler Ebene. Die meisten von ihnen leben in den verschiedensten europäischen Ländern. Diejenigen Mitglieder, welche nicht in Europa ansässig sind, haben regelmäßige und ständige Reisen nach Europa, sodass sie die Realität hier gut kennen.

In der Herausgabe der Fatwas sind wir vom European Council unabhängig. Deshalb kann es vorkommen, dass wir in einer Fatwa anderer Meinung sind als dieser. Hierin weisen wir aber i. d. R. auf die Meinungsverschiedenheit hin. Diese kann durch einen Beweis, die spezifische Situation in Deutschland, die Berücksichtigung der Konsequenzen, die Verwirklichung des Rechtszweckes oder das Betrachten des Vorhandenseins der jeweiligen Bedingungen für die spezifische Fatwa begründet sein.

Wen vertreten Sie?

Wir sind ein übergreifendes Fatwa-Gremium, welches versucht, mit Experten der Fatwa in Deutschland zusammen zu arbeiten. Ebenso kooperieren wir mit den muslimischen Verbänden in Deutschland. Wir arbeiten ehrenamtlich. Weder vertreten oder repräsentieren wir die Muslime in Deutschland, noch sprechen wir in ihrem Namen. Was wir herausgeben bildet einen gemeinschaftlichen ʾIǧtihād, welcher unverbindlich ist.

Was ist Ihr Ziel?

Unser Ziel ist es, Experten im Bereich der Fatwa zu sammeln und ihre Meinungen zu bündeln. Hierdurch erhoffen wir uns, dem herrschenden Fatwa-„Chaos“ in Deutschland soweit es geht entgegen wirken zu können. Zu unseren Zielen gehört es ebenso Fatwas zu erteilen, welche die Zeit, den Ort, sowie die in Deutschland vorhandene Tradition, Kultur und Gesetzeslage berücksichtigt, wie auch die Umstände der Menschen hierzulande.

Auch möchten wir eine Alternative zu den häufig vom Ausland importierten Fatwas bilden, welche unpassend für die Zeit und den Ort sind oder im Widerspruch zum Gesetz und der deutschen Verfassung stehen. Zu unseren Zielen gehört es, deutschen Muslimen zu ermöglichen, mit der Religion und der Berücksichtigung ihrer Charakteristika zu leben. Das geschieht durch regulierte Erleichterung in der Fatwa, im Lichte der islamrechtlichen Texte, sowie den Regeln und Methoden des ʾIǧtihād.

Auch möchten wir eine Alternative zu den häufig vom Ausland importierten Fatwas bilden, welche unpassend für die Zeit und den Ort sind oder im Widerspruch zum Gesetz und der deutschen Verfassung stehen. Zu unseren Zielen gehört es, deutschen Muslimen zu ermöglichen, mit der Religion und der Berücksichtigung ihrer Charakteristika zu leben. Das geschieht durch regulierte Erleichterung in der Fatwa, im Lichte der islamrechtlichen Texte, sowie den Regeln und Methoden des ʾIǧtihād.

Wer legitimiert Ihnen, im Namen der Muslime zu sprechen?

Niemals haben wir den Anspruch erhoben, im Namen der Muslime zu sprechen.

Auch betrachten wir den Fatwa-Ausschuss nicht als das einzige Gremium, welches Fatwas herausgibt.

Wir sind nur eine Gemeinschaft von Experten, welche ehrenamtlich dafür arbeiten, die Bedarfe der Muslime im Bereich der Fatwa zu decken, in dem wir darlegen, was islamisch zulässig und unzulässig ist.

Gibt es bei Ihnen einen dominierenden Flügel?

Nein. Die sieben Mitglieder des Fatwa-Ausschusses kommen ursprünglich aus fünf verschiedenen Ländern und drei Kontinenten. Auch auf der Ebene des Fiqh und der Rechtsurteilsfindung entstammen die Mitglieder verschiedener Rechtsschulen. In unserer Erteilung der Fatwa haben wir den Blick auf alle sunnitischen Rechtsschulen, ohne bigott zu sein. Vielmehr erteilen wir die Fatwa entsprechend dem, was uns vom Beweis als stärker, vom Nutzen als besser, für den europäischen Muslim als passender und die Rechtszwecke des Islam als eher erfüllend erscheint.

Wenn ich Sie um Fatwa frage, ist diese verbindlich und verpflichtend?

Nein. Die Meinung der absoluten Mehrheit der Gelehrten ist es, dass ein Mufti niemals einem Menschen seine Fatwa aufzwingen darf. Schließlich ist eine Fatwa nichts anderes als das, was der Mufti glaubt, ein Bericht von Allah's Beurteilung zu sein.

Jedem Muslim und jeder Muslima aber steht es frei, eine Fatwa anzunehmen oder abzulehnen. Hier kommt die Rolle des Herzens, wie es der Propheten Muhammad, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm sagte: "Frage dein Herz nach Fatwa, auch wenn die Menschen dir Fatwa geben und dir weiterhin Fatwa geben."

Unser Ziel ist klare Darlegung, nicht Verbindlichkeit.

Wer kann bei Ihnen Mitglied werden?

Grundsätzlich kann jeder Gelehrter ein Mitglied des Fatwa-Ausschusses in Deutschland werden, welcher über ausgezeichnete Kenntnisse des Hocharabischen, ein abgeschlossenes akkreditiertes Hochschulstudium in den verschiedenen islamischen Wissenschaften und über Erfahrung in der Fatwa-Erteilung und ihrer Spezifika verfügt. Die Person hat eine gute Lebensführung aufzuweisen, in der Umgebung als Vorbild betrachtet sowie von der Mehrheit der Mitglieder des Fatwa-Ausschusses angenommen zu werden.

Warum haben Sie keine Frauen als Mitglieder?

Weibliche Rechtsgelehrte heißen wir im Fatwa-Ausschuss ganz besonders willkommen. Der Grund, warum wir über noch keine weiblichen Mitglieder verfügen ist, dass diese in der notwendigen Qualifikation im Vergleich zu ihren männlichen Geschwistern seltener vorzufinden sind. Die Verantwortung dafür liegt vor allem bei den speziellen islamischen Organisationen und Institutionen, welche in Europa tätig sind.

Niemand von den Rechtsgelehrten hat je behauptet, dass Männlichkeit eine Bedingung für den Mufti sei. Auch eine Frau kann daher ein Mufti sein.

Wir haben ein eigenes qualifizierendes Trainingsprogramm entwickelt, welches bald qualifizierte weibliche Mitglieder im Fatwa-Ausschuss zum Ergebnis hat.

Warum ist bei Ihnen soviel auf arabisch?

So gut wie jede Veröffentlichung des Fatwa-Ausschusses wird in unseren beiden Arbeitssprachen getätigt - nämlich deutsch und arabisch. Gerade für das Deutsche hegen wir besonders viel Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund verfügen wir über ein großes Übersetzerteam. Dieses ist gerade dabei, die Beschlüsse und Fatwas des European Council for Fatwa and Research zu übersetzen, was sehr viel Arbeit und Zeit bedeutet.

Aktuell sind lediglich die Live-Streams monolingual arabisch. Alle übrigen Veröffentlichungen - seien es Fatwas, Posts, Videos u. a. sind in Deutsch und Arabisch verfügbar.

Darüber hinaus wird das Deutschsprachige eine große Entwicklung in der kommenden Etappe erfahren.

Wie erfolgt bei Ihnen die Herausgabe einer Fatwa?

Die Herausgabe der Fatwa ist ein mehrphasiger Prozess. Nach dem Ihre Frage uns erreicht, muss diese demjenigen Mufti zugeordnet werden, welcher über das meiste Expertise darin verfügt. Nachdem dieser seine Fatwa erteilt, wird diese durch ein Sechs-Augen-Prinzip überprüft. Wenn nötig, wird einer der fünf Berater des Fatwa-Ausschusses hinzugezogen, damit eine Fatwa erteilt werden kann, welche von sämtlichen Hinsichten - der wissenschaftlichen sowie juristischen - exakt und korrekt ist. Das alles in Bezug auf Fragen, welche die Mitglieder beantworten oder der European Council darüber einen Beschluss verfasste. Nach all dem wird sie dem Archiv hinzugefügt und mehrfach gespeichert, bevor sie dem Fragesteller zugesandt wird.

Es mag vorkommen, dass wir den Fragesteller an den European Council verweisen oder die Frage auf ein Treffen der Mitglieder des Ausschusses vertagen.

Warum muss ich so lange auf meine Antwort warten?

Wie bereits in der letzten Antwort aufgezeigt, ist die Beantwortung einer Frage ein komplexer Prozess, bei dem immer mindestens drei Personen mitwirken müssen. Hinzu kommt, dass sämtliche Mitglieder des Fatwa-Ausschusses ihre Arbeit mit der Absicht machen, Allahs Wohlgefallen zu erlangen. Sie werden mit nichts Materiellem entlohnt und erhoffen sich die Belohnung bei Allah, dem Erhabenen. All das geschieht neben ihren vielen anderen zeitintensiven Aufgaben und Berufen. Hinzu kommt, dass uns regelmäßig sehr viele und äußerst verschiedene Fragen erreichen. All das verlangsamt die Beantwortung der Frage. Allerdings arbeiten wir kontinuierlich und bemüht daran, unser System zu entwickeln und die Antwortzeit zu verkürzen. Auch hierin konnten wir al-ḥamdu li-llāh gute Erfolge erzielen.

Was ist eine Fatwa?

Eine Fatwa ist die Antwort auf eine Frage in einer religiösen islamischen Angelegenheit. Der qualifizierte Mufti antwortet bei dieser mit dem, was er als islamrechtliches Urteil in der Religion Allahs des Erhabenen glaubt oder kennt. Die Angelegenheit der Fatwa ist hochgefährlich; Aus diesem Grunde sind die Prophetengefährten und Imame vor dieser geflüchtet, da sie in dem, was sie an Fatwas und ʾIǧtihāde herausgeben, im Auftrag Allahs unterzeichnen. Zu den wichtigsten Charakteristika der Fatwa im Gegensatz zur Justiz ist die Unverbindlichkeit. Jede von uns herausgegebene Fatwa also ist unverbindlich; sowohl für den Fragesteller wie auch für denjenigen, den die Fatwa erreicht.

Was ist ein Beschluss des European Council?

Ein vom European Council for Fatwa and Research herausgegebener Beschluss ist bedeutender und allgemeiner als eine Fatwa. Zu seinen Spezifika gehört, dass ihm ausführliche Forschungsarbeiten zum Beschlussthema seitens der Mitglieder des European Council vorausgehen, zumindest aber zwei Forschungsarbeiten. Der European Council nimmt dabei die Zuhilfenahme von Experten in verschiedenen Bereichen in Anspruch, wie in der Medizin, dem Recht, der Ökonomie, der Sozial- sowie Politikwissenschaften. Der Beschluss wird meistens in Angelegenheiten gefasst, welche in den verschiedenen Ländern Europas große Relevanz haben.

Die Fassung ist allgemein, sodass der Beschluss sämtliche darunter fallende Fälle umfasst, sowie die Fassung dafür geeignet ist, auf ihrer Grundlage zahlreiche Fatwas zu fundieren.

Der Beschluss erfolgt nach Einsichtnahme der vorgelegten thematisch relevanten Forschungsarbeiten seitens des European Council. Daraufhin folgen ausführliche Diskussionen zum Thema, wie auch betrachten die Mitglieder das Thema von sämtlichen Perspektiven. Es mag vorkommen, dass die Beschlussnahme vertagt wird, um weitere Forschungen und Studien durchzuführen. Nach Abschluss der Forschungen und Diskussionen legt der Formulierungs-Ausschuss einen Vorschlag vor, welcher vom European Council diskutiert und anschließend zur Abstimmung frei gegeben wird. Der Beschluss wird gefasst, wenn sich hierfür ein Konsens oder eine Mehrheit unter den Mitgliedern findet.

Was ist eine Fatwa des European Council?

Eine Fatwa ist eine Antwort des European Council durch Konsens oder Mehrheit der Mitglieder auf eine Frage, welche dem European Council seitens eines Fragenden oder einer der jeweiligen Fatwa-Ausschüsse in Europa vorgelegt wurde. Das Generalsekretariat ordnet diese Frage einem der Mitglieder des Council zu, damit dieses dem Council eine vorgeschlagene Antwort unterbreitet. Der European Council diskutiert daraufhin die vorgeschlagene Antwort, woraufhin eine Abstimmung über sie stattfindet, damit diese schließlich im Rahmen der Fatwas der jeweiligen Konferenz herausgegeben wird.

Auch wenn diese Fatwa primär den Fragesteller anspricht, so wird diese doch so formuliert, sodass diese auf ähnliche oder analoge Fälle angewandt werden kann.

Was ist Ihre Position gegenüber der deutschen Verfassung und der hiesigen Gesetze?

Wir respektieren sämtliche Gesetze und Verfassungen in Deutschland und Europa, wie wir auch jedwede Formen der Verletzung oder Umgehung dieser untersagen.

Die geehrte Religion des Islam hat die Pflicht der Einhaltung von Verträgen in zahlreichen sowohl universellen wie auch partikularen islamischen Rechtstexten bekräftigt. Sämtliche Fatwas von uns werden im Rahmen der Achtung der Verfassung Deutschlands und Europas sowie ihrer Gesetze herausgegeben. Der Fatwa-Ausschuss verfügt zudem über einen Rechtsberater und gibt keine Fatwa heraus, welche mit dem hiesigen Gesetz zusammenhängt, erst nach der Beratung mit diesem. Dadurch werden in der Fatwa die Staatsgesetze und –Ordnungen berücksichtigt.

Der European Council for Fatwa and Research wird als erste und größte islamische Fatwa-Institution betrachtet, welche seit der Gründung auf die Notwendigkeit der Einhaltung der Gesetze seitens der europäischen Muslime hinwies. Keine der Konferenzen des European Council hat bisher die wiederholte Erinnerung an diesen Grundsatz ausgelassen. Der europäische Muslim hat im Lichte dieser Gesetze großen Freiraum und findet in aller Regel keine Bedrängnis vor, seine Religion auszuüben. Wer von den Muslimen ein Gesetz finden sollte, welches mit einem islamrechtlichen Urteil im Widerspruch stehe, so steht es diesem zu, sein Recht auf Religionsfreiheit im Rahmen des Gesetzes und der ihm zugesicherten Rechte einzufordern. Der Muslim hat das öffentlich zu machen, ohne jedwede Formen von Umgehung, Lüge oder Täuschung. Hierbei hat er seine alleinige individuelle Verantwortung zu tragen. Keine seiner Fehler und Handlungen darf er dabei dem Islam und seinen reinen, gerechten Werten zuschreiben.

Auch wenn die von uns herausgegebenen Fatwas von der geehrten Religion des Islam ausgehen, so zielen sie weder insgeheim noch öffentlich darauf ab, dem hiesigen Gesetz zu widersprechen oder gegen die Staatsordnungen und staatlichen Institutionen aufzubegehren.

Es ist nicht Ziel des Fatwa-Ausschusses, eine Parallelgerichtsbarkeit zu bilden oder ein Gebilde darzustellen, welches den staatlichen Stellen und insbesondere der hiesigen Justizorgane gegenüber hostil ist.

Tatsächlich ist unsere Arbeit bloß das Appellieren an des Gewissen des jeweiligen Muslims, sowie ihm die Möglichkeit zu bieten, im Rahmen der hiesigen Gesetze und Traditionen zu leben.

Der Fatwa-Ausschuss hat keinerlei judikatorische Funktion.

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text verallgemeinernd das generische Maskulinum verwendet.

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